Die Rechen-Schule im Studienkreis
 
 

KURZ-CHECK Rechenschwäche


Der hier vorgestellte Kurz-Check für Schüler ab Klasse 2 hilft Ihnen dabei zu entscheiden, ob eine genauere Testung Ihres Kindes auf eine mögliche Rechenschwäche sinnvoll ist. Der Check allein kann jedoch eine fundierte Diagnosestellung nicht ersetzen, da er von Ihren subjektiven Eindrücken geleitet ist. Bitte gehen Sie alle 18 Fragen durch und antworten Sie mit „Ja oder Nein“. Wenn die Schwierigkeiten über Wochen anhaltend auftreten, sollten Sie mit „Ja“ anklicken.

Falls unser Kurz-Check eine Schwäche Ihres Kindes zeigt, nutzen Sie die Chance unseres Orientierungsmonats: Rechentest bei Verdacht auf Rechenschwäche, ausführliche Testauswertung mit Beratungsgespräch, individueller Förderplan, regelmäßiger Austausch mit den Eltern, Begleitmappe für Eltern, 4 x 90 Minuten Förderunterricht in der Gruppe: Zusammen für nur 88,- Euro! Den dazugehörigen Gutschein erhalten Sie nach der Durchführung des Kurz-Checks.

Rechenprobleme ja nein
Verrechnet Ihr Kind sich häufig um Eins? (z. B. 8+3=10, 11 - 6=6).
Wird die Aufgabe 6+8 erneut durchgezählt, wenn vorher schon die Aufgabe 5+8 gelöst wurde?
Sind "Platzhalteraufgaben" (9 - ?=3) ein Problem, obwohl die Aufgabe 9 - 6 sofort gelöst werden kann?
Werden Zusammenhänge zwischen Aufgaben wie: 4+5 / 14+5 / 64+5 / 40+50 erkannt?
Kann Ihr Kind offensichtlich falsche Ergebnisse (z. B. 13 - 12=11) nicht erkennen bzw. korrigieren?
 
Wenig "Überblick" beim Rechnen ja nein
Werden beim Rechnen heimlich oder offen die Finger benutzt oder werden andere Gegenstände als Zählhilfen benutzt?
Wird ungewöhnlich lange an einer Aufgabe gearbeitet, bis eine Lösung gefunden wird? (auch bei einfachen Aufgaben)
Bereitet das Verstehen von Textaufgaben Probleme?
 
Zahlendreher ja nein
Werden auch beim Aufsagen der Zahlwortreihe Zahlendreher vorgenommen? (z. B. 89, 88, 78, 77, 76)
Kommen häufig Ziffernvertauschungen beim Zahlenschreiben vor bzw. schreibt Ihr Kind in der "Sprechrichtung"? (sechsundvierzig = 64)
 
Zahlraumvorstellung ja nein
Wird erkannt, welche von zwei Zahlen die Größere ist (z. B. 23 oder 61)?
Kann Ihr Kind sich im Zahlenraum bis 100 orientieren und angeben, ob eine Zahl näher an der 100, in der Nähe der 50 oder im unteren Zahlenraum zu suchen ist? (z. B. Wo ist die 46 auf einem gedachten Zahlenstrahl von 0 bis 100 zu suchen?)
 
Vergessen von Rechenvorgängen ja nein
Werden ständig Lösungen bzw. Lösungswege vergessen, die Ihr Kind tags zuvor noch konnte?
Werden bei einfachen Kopfrechenaufgaben im Zahlenbereich bis 100 lange Rechenwege benötigt, die dazu führen, dass die Aufgabenstellung vergessen wird? ("Wie hieß noch mal die Aufgabe?")
 
Praktische Rechenschwierigkeiten im Alltag ja nein
Können auch kleinere Mengen, ohne sie abzuzählen, schlecht geschätzt werden?
Sind zeitliche Bestimmungen wie "gestern, morgen, früher, später" Problempunkte?
Hat Ihr Kind Schwierigkeiten im Verständnis von Uhrzeiten? Kann es mit Angaben wie "in einer halben Stunde" nichts anfangen?
Hat Ihr Kind kein Gefühl für Entfernungen?

 


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Die Tests zur Feststellung einer Rechenschwäche werden von qualifizierten Fachkräften in den Rechen-Schulen durchgeführt. Sollte bei Ihrem Kind eine solche Lernschwäche festgestellt werden, können Sie gemeinsam mit den Experten die Planung der individuellen Förderung besprechen.

Die Rechen-Schulen im Studienkreis fördern Kinder mit besonderen Problemen und Schwierigkeiten beim Rechnen und Zahlenverständnis. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Aufarbeitung von individuellen Fehlern. Inhaltlich werden der Zahlenbegriff, das Zahlensystem sowie das Verständnis der vier Grundrechenarten aufgearbeitet. Ergänzend dazu werden Übungen und Spiele zur visuellen Wahrnehmung und zum räumlichen Denken durchgeführt.
Jeder zweite Grundschüler hat Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, haben Befragungen von Eltern gezeigt. Die Konzentrationsfähigkeit spielt auch bei dem Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen eine große Rolle. So gehen Lernschwierigkeiten nicht selten mit Konzentrationsschwächen einher. Betroffenen Kindern sollte deshalb so früh wie möglich geholfen werden, damit sich schlechte Schulnoten gar nicht erst festsetzen.